Noch ein New York Buch

Rezension zu Good Morning, New York!

Titel: Good Morning, New York!
Autor: Ulrike von Bülow
Verlag: Ullstein
Erschienen: 01/2014

„Manhattan, diese lange, schlanke Insel, erinnert  mich manchmal an einen Flugzeugträger, auf dem die Motoren vierundzwanzig Stunden durchlaufen. Nur, dass auf diesem Flugzeugträger hier über 1,6 Millionen Menschen leben und die berühmtesten Gebäude der Welt stehen.“

Vielleicht habt ihr es schon mitbekommen. Falls nicht, hier noch eine Tatsache über mich: ICH LIEBE NEW YORK CITY! Und damit alles was damit zu tun hat. Vor allem Filme aber eben auch Bücher. Steht New York drauf oder ist die Stadt abgebildet, muss ich es kaufen. Und so landete eben auch Good Morning, New York! in die Einkaufstasche.

Darum geht’s:

„Ein Jahr im Big Apple

Ulrike von Bülow ist seit fünf Jahren verliebt in New York. Sie ist fasziniert von grenzenloser Freiheit und unverständlichen Regeln. Sie liebt den Blick von ihrem Dach auf die glitzernde Skyline und akzeptiert dafür die nervigsten Wasserschäden der Welt. Sie hat Frauen wie aus Sex-and-the-City kennengelernt und Männer, die in Sportsbars Light-Bier trinken. Sie ist begeisterter Baseballfan geworden und möchte vor allen Dingen eins: nie mehr weg aus ihrem Haus im East Village mit der rostigen Feuerleiter und seinen liebenswürdigen Bewohnern.“

 

Meine Meinung:

Ulrike von Bülow schafft es in ihrem Buch mir noch unbekannte Ecken meiner Lieblingsstadt zu zeigen. Und ich schreibe bewusst, zu zeigen, weil ich mir alles so super vorstellen konnte. Eben diese spezielle Energie, die diese Stadt so besonders macht.

Die ausgewogene Mischung aus privaten Erlebnissen und der Vorstellung verschiedenster Sehenswürdigkeiten und Plätze der Stadt, machen das Buch nicht zu einem klassischen Reiseführer, obwohl es auch als solcher genutzt werden könnte. Das beste noch am Buch, ist auf jeden Fall der humorvolle Schreibstil der Autorin, der mich so manches Mal hat schmunzeln lassen.

Wir hangeln uns in diesem Buch nicht von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeiten. Eher erzählt die Autorin anhand von verschiedenen Erlebnissen, die oft in einander übergehen, wie sie die großartigste Stadt der Welt empfunden hat. Dass es dadurch keine richtige Kapiteleinteilung gibt und manchmal recht sprunghaft wirkt, tut dem Buch aber kein Abbruch.

 

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