New York zu verschenken – oder doch nicht?

Titel: New York zu verschenken
Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Erschienen: 08/2017
New York zu verschenken Buch

Oh wow, ich muss euch gleich zu Beginn sagen, dass mich dieses Buch leider so gar nicht begeistern konnte. Deshalb wird diese Rezension wahrscheinlich etwas kürzer werden.
Beginnen wir jedoch erst einmal mit etwas schönem, nämlich dem Cover. Mich hat es sofort angesprochen, nicht nur weil einem die Wörter New York im Prinzip sofort anspringen, sondern auch weil es so bunt und irgendwie lebendig aussieht. Das passt meiner Ansicht nach perfekt zur Stadt, die niemals schläft.

Um euch meine fehlende Begeisterung zu erklären, möchte ich kurz klarstellen, mit welchen Erwartungen ich auch an dieses Buch gegangen bin:

Durch das Cover und den Klappentext war ich sehr neugierig auf die Story. Ich dachte, dass es auf der Hälfte des Buches darum geht, wie sich die beiden kennenlernen und dann eine tolle Zeit in New York verbringen. Ich wollte über schöne Orte in dieser unglaublichen Stadt lesen. Stattdessen, wurde ich leider eher negativ überrascht. Das einzig gute war noch, dass ich beim Kauf gar nicht wusste (oder es einfach blind wie ich bin, komplett überlesen habe), dass es sich um einen Chat-Roman handelt. Normalerweise neige ich dazu, mir solche Bücher gar nicht erst u kaufen, aber hier war es nun mal zu spät. Am Anfang war es dann auch etwas schwierig für mich reinzukommen. Gerade auch wegen der fehlenden Kapiteleinteilung. Mir persönlich als Leser helfen die Kapitel oft sehr. So kann ich bei bestimmter Zeitspanne (zum Beispiel bei der Fahrt in der Bahn zur Arbeit) besser einteilen, wie viel ich schaffe zu lesen. Und das Ende eines Kapitels ist meist auch ein guter Punkt um eine Pause zu machen (wenn man wieder aus der Bahn aussteigen muss). Nach den Startschwierigkeiten, habe ich mich dann jedoch daran gewöhnt. Insgesamt war es ein sehr unterhaltsamer und witziger Schlagabtausch zwischen Anton und Liv. Ich konnte mir gut zwei Teenager vorstellen, die wirklich so reagieren und schreiben.

Jetzt kommt nur mein ABER dazu.

Irgendwann empfand ich Anton mit seinen Ansichten und Aussagen einfach nur zu abgehoben und nervig. Und auch das Liv Anton nicht einfach irgendwann ein schnödes Bild von sich schickt, belastete meine Nerven nach einiger Zeit. Denn wer würde jemanden „umsonst“ mit nach New York nehmen, den er noch nie (nicht mal auf einem Foto) gesehen hat? Oberflächlichkeit von ihm und gute Absichten von ihr jetzt mal bei Seite gestellt.

Ich möchte nicht spoilern, aber das Ende hat mich echt enttäuscht und sogar leicht wütend hinterlassen. Keine meine Erwartungen wurden erfüllt. Es kam dann meines Empfindens nach alles anders. Aber vielleicht habe ich auch wirklich etwas komplett anderes erwartet. Leider konnte es mir dadurch aber nicht punkten.

Generell möchte ich jetzt aber niemandem von vorneherein abraten es zu lesen. Für mich war es einfach nichts. Aber vielleicht geht ihr jetzt oder sowieso mit einer anderen Erwartungshaltung an die Story ran. Von daher: Viel Spaß beim Lesen!

Für weitere Inspirationen, schaut mal hier!

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