Rezension: Hühnersuppe für die Seele

„Du bist in einer informellen Vollzeitschule aufgenommen, die Leben genannt wird. An jedem Tag in dieser Schule wirst du die Gelegenheit haben, Lektionen zu lernen. Du kannst die Lektionen mögen oder sie irrelevant und dumm finden.“

Titel: Hühnersuppe für die Seele – Geschichten, die das Herz erwärmen
Autor: Jack Canfield, Mark V. Hansen, Amy Newmark
Verlag: GOLDMANN
Erschienen: 04/2020
*Rezensionsexemplar

 

Darum geht’s:

Hühnersuppe für die Seele ist eine Sammlung von Geschichten, die wohltuend für die Seele sein sollen – eben wie eine Hühnersuppe. In der jetzt erschienenen Neuauflage des Bestsellers, gibt es 20 neue Geschichten zu entdecken. Hier erzählen Motivationstrainer, Sprecher, Sportler, Psychologen etc. von eigenen Erlebnissen, aber auch von Geschichten, die Ihnen zugetragen wurden.

 

Meine Meinung:

Was ich erwartet hatte? Eine riesen Portion Motivation. Was ich bekommen habe? Ein Stück Motivation aber auch eine neue Perspektive auf manche Dinge und die Einsicht, dass man sich manchmal nicht so wichtig nehmen sollte, denn es gibt Menschen, denen es schlechter geht und die mit ihrem Schicksal auf starke Weise umgehen.

In den Geschichten, die hier erzählt werden, geht es um die Liebe, die Erziehung, wie man sich selbst oder auch ein schlimmes Schicksal akzeptieren kann. Hierbei wird einem jedoch kein genauer Weg aufgezeigt, sondern von Menschen und deren Herangehensweise erzählt. In manchen Geschichten nimmt die Spiritualität einen großen Teil ein. Das ist für manchen vielleicht erst einmal gewöhnungsbedürftig, meiner Meinung nach aber nicht übertrieben und immer noch glaubhaft.

Einige der Geschichten gehen einem mehr ans Herz als andere. Bei manchen musste ich teilweise echt schlucken. Doch sie zeigen einem, wie positives Denken einen selbst und auch sein eigenes Schicksal verändern kann. Etwas, an dem ich ehrlicherweise auch noch mehr arbeiten muss.

Der Schreibstil ist trotz der diversen Autoren leicht und klar verständlich. In so gut wie jeder Geschichte konnte ich die Message verstehen, die rüber gebracht werden sollte. Die Geschichten schwanken von einseitigen Gedichtformen hin zu etwas längeren Erzählungen, die aber nie sechs oder sieben Seiten überschreiten.

Wenn man sich darauf einlässt, können die Geschichten einem Trost spenden, inspirieren und einem nochmal richtig bewusst machen, was eigentlich wichtig ist im Leben. Jeder kann sich aus den Geschichten eben genau das raus ziehen, was er in diesem Moment braucht.

Fazit:

Das Buch hat mich zwar nicht so umgehauen und motiviert wie schon andere, aber dennoch hat mir der positive Unterton aller Geschichten sehr gefallen und ich konnte dadurch diverse Autoren und Persönlichkeiten kennen lernen, deren Werke ich mir in Zukunft genauer ansehen möchte.

Ich denke, ich werde das Buch zu einem späteren Zeitpunkt erneut zur Hand nehmen und mich inspirieren lassen.

Insgesamt ein inspirierendes Buch für Fans von Motivation- und Selbsthilfebüchern oder einfach Menschen, die mal ein bisschen geerdet werden wollen.

„Wenn wir lernen, unseren Fokus zu verschieben, empfinden wir mehr Dankbarkeit für das, was wir bereits haben – und das ist der eigentliche Schlüssel zum Glück.“

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