Rezension – H.O.M.E. – Die Mission

*Rezensionsexemplar*

Titel: H.O.M.E. – Die Mission
Autorin: Eva Siegmund
Verlag: cbt
Erschienen: März 2019

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Es geht endlich weiter mit H.O.M.E.. Die Mission ist der zweite und damit letzte Band der Dilogie rund um Zoë und ihre Suche nach der Wahrheit.

Den ersten Band von H.O.M.E. habe ich in wenigen Tagen verschlungen.  Beim Lesen wusste ich noch nicht, dass es kein Einzelband ist. Als es dann aufs Ende zuging, machte mich dieser unglaublich gemeine Cliffhanger einfach fertig. Zum Glück musste ich nicht so sehr lange auf die Fortsetzung warten.

 

Hier könnt ihr meine Rezension zum ersten Band Das Erwachen lesen.

Für alle, die den ersten Band noch nicht gelesen haben, möchte ich ganz kurz schon einmal meine Meinung zusammenfassen, bevor ich genauer auf die Story eingehe: Der zweite Band ist genauso lesenswert wie der erste und eine klare Empfehlung meinerseits! Durch Eva Siegmunds Schreibstil ist man wieder ganz nah bei Zoë und kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Und was diesmal anders ist: Wir können auch in den Kopf von Jonah, Zoës Verlobten sehen, was ich sehr spannend fand. Also noch einmal, lest den ersten Band und dann direkt den zweiten 😉

Für alle, die den ersten Band gelesen haben möchte ich noch ein bisschen mehr auf die Story eingehen. Zunächst einmal der Klappentext:

„Fremde Welt, Vertraute Feinde – Stell dir vor, dein Leben wurde zerstört – von Menschen, die keine Skrupel kennen und alles tun würden, um dich zu kontrollieren. Sie zwingen dich, eine gefährliche Mission zu leiten, die nicht nur deinen Tod bedeuten könnte, sondern auch alle in Gefahr bringt, die dir etwas bedeuten. Jeden einzelnen Tag. Es gibt zwei Jungs in deinem Leben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, und dein Herz ist zerrissen. Dann erreicht ihr euer Ziel und es kommt der Tag, an dem du entscheiden musst, was für ein Mensch du sein willst.“

In Band zwei geht es also nun endlich auf die sagenumwobene Mission aus dem ersten Band. Am Ende des ersten Bandes war ich so schockiert von der Entwicklung. Ich hätte nicht gedacht, dass es sich in eine Sci-Fi Geschichte wandeln wird. Und genau so geht es nun los. Nach dem Prolog wachen wir zusammen mit Zoë auf der Mother auf, dem Raumschiff das Kapitän Baker und ihre Crew nach Keto, einen erdähnlichen Planeten, bringen soll. Nachdem auf der Erde die Bomben fielen, sollen die Jugendlichen auf Keto eine Grundlage für eine neue Zivilisation für eine Gruppe von reichen Persönlichkeiten schaffen. Doch damit nicht genug, von Beginn an wird Zoë auf brutalste Weise unter höchsten Druck gesetzt. Die Gruppe hat mehrere Aufgaben zu erfüllen. Wenn dies nicht passiert oder nicht rechtzeitig, müssen die Mitglieder der Crew die Konsequenzen tragen. Zoë wird auf Schritt und Tritt überwacht und darf nicht aus der Reihe tanzen. Als sei das immer noch nicht genug, befinden sie sich nach ihrer Reise auf einem fremden Planeten, der nicht nur einen Dschungel voller neuartiger und gefährlicher Tiere bereithält.

Von der ersten Seite an war ich wieder voll drin. Das Level an Spannung ist einfach On-Point. Zwischendurch erhalten wir über die Logbuch Einträge von Jonah auch Einsichten in seine Gedanken. Bei mir löste das ein Auf und Ab der Gefühle aus, weil ich mir öfters dachte, wieso er nicht einfach mal ehrlich mit Zoë spricht. Manchmal war das für mich echt ein wenig zum Haare raufen. Aber dadurch weiß man auch, dass es authentisch ist. Denn ich könnte die Gedanken eines 17-jährigen Jungen einfach so wahrscheinlich auch nicht nachvollziehen.

Neben Jonah begleitet aber auch noch Kip die Reise und Zoë sieht sich nun beiden Jungen gegenüberstehen, an denen ihr Herz hängt. Doch welcher gewinnt das Herz der 17-jährigen? Obwohl ich nach dem ersten Band mein Herz ebenfalls an Kip verlor, konnte ich total mit Zoë bei dieser Entscheidung mitleiden und nachvollziehen, dass sie Jonah nicht verletzen will.

Zum Ende nimmt die Story immer mehr an Fahrt auf und ich war vom Ende echt begeistert. Doch dann kam noch ein weiteres Ende und ich war völlig baff. Mit dieser Wendung rechnet denke mal wirklich niemand. Ich komme immer noch nicht ganz klar. Als Schreiberling finde ich es eine klasse und spannende Idee. Als Leser, wünschte ich mir aber tatsächlich das letzte Kapitel nicht gelesen zu haben. Es hat für mich die Magie der ganzen Geschichte irgendwie zerstört. Es macht die Geschichte definitiv erinnerungswürdig, aber ohne wäre ich glücklicher gewesen. Hier gehen die Meinungen wahrscheinlich auch weit auseinander, aber so sehe ich es.

Insgesamt bin ich dennoch begeistert von Band 1 und 2 von H.O.M.E. und lege es jedem wärmstens ans Herz, der sich überraschen lassen will.

Habt ihr es schon gelesen? Wenn ja, was sagt ihr zu dem Ende? Wart ihr auch so überrascht oder habt ihr doch mit so etwas gerechnet?

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