Rezension: Infilum

Infilum

Titel: Infilum
Autorin: Katrin R. Petzold
Verlag: Hawkify Books
Erschienen: November 2018

Kurz zum Inhalt:

Infilum Klappentext

Meine Meinung:

Mit Infilum ist der erste Falke bei mir eingezogen. Ich beobachte den Hawkify Verlag schon etwas länger & wollte endlich ihn endlich mal ‚ausprobieren‘. Dazu kann ich schon einmal sagen, dass ich mit 100%iger Sicherheit weitere Bücher aus dem Verlag lesen mag. Mein SuB freut sich schon 😉

Das Buch an sich war für mich teilweise eine Achterbahnfahrt. Wer es auf Instagram vielleicht verfolgt hat, wird eben auch bemerkt haben, dass das Buch schon seit Dezember in meinem Besitz ist & ich es auch schon da angefangen hatte zu lesen. Das hat jetzt ein wenig gedauert & hatte neben einer Leseflaute auch noch weitere Gründe. Aber beginnen wir von vorn:

Ich liebe ja Dystopien. Sie ziehen einen in eine andere aber nicht zu weit entfernte bzw. unrealistische Welt. Normalerweise sind alle Geschichten, die irgendetwas mit Zombies oder ähnlichen Kreaturen haben nicht mehr mein Fall. Zu viele Zombiefilme haben bei mir eine kleine Urangst von Zombieapokalypsen ausgelöst. Ihr werdet lachen… aber meine Angst ist real. Aber es geht hier um das Buch. Also weiter im Text.

Die ersten Kapitel konnten mich direkt in diese düstere & apokalyptische Welt ziehen. Im ersten Moment denkt man noch „Okay das ist das übliche: Ein paar Menschen haben die Apokalypse überlebt, verschanzen sich & hoffen ein Wunder im Kampf gegen die Monster.“ Das ist auch zu einem großen Teil so. Dennoch schaffte es Katrin, dass ich mich für die anstehende Mission interessierte. Als nach Aufbruch zunächst scheint, dass die Außenwelt von Deep-Rin anders ist als erwartet, wurde ich noch neugieriger. Eine Post-Zombie(Infilum)-Welt in der die Blumenkästen gepflegt werden, außer fehlenden Autos & ein paar Rissen im Straßenbelag, nichts daraufhin weist, dass es keine gewöhnlichen Menschen mehr zu geben scheint? Hmm… okay ich bin gespannt.

Die Beschreibung der Welt insgesamt im Buch ist wirklich sehr gut gelungen. Ich konnte mir mehr als gut alles vorstellen und sah diese dunkle und angsteinflößende Welt vor meinem inneren Auge. Doch dann kam ein Bruch, den ich hier leider ebenfalls erwähnen muss. Denn nicht umsonst habe ich insgesamt mit Pause fast vier Monate für das Buch benötigt. Etwa nach einem viertel der Geschichte hatte ich das erste Mal ein wenig die Schnauze voll. Ich schaffte es nicht mich mit der Protagonistin Rena zu identifizieren, die sich einfach nicht gegen ihre Mitstreiter auf der Mission durchsetzen konnte. Zudem war mir inklusive Rena eigentlich keiner der Charaktere sympathisch. Keinem konnte man vertrauen, alle untergruben Renas Stellung als Sergeant. An dieser Stelle muss ich leider gestehen, dass sich das bis zum Schluss gehalten hat. Ich hätte mir hier eine nicht ganz so sprunghafte Protagonistin & vielleicht wenigstens eine/n Vertraute/r für Rena.

Das zweite was mich eine Zeit lang davon abgehalten hat, das Buch wieder anzufassen war, dass die Kriegertruppe seit dem Auftakt ihrer Mission eigentlich pausenlos angegriffen wurden.  Am Anfang dachte ich noch „Oh das wird kein langweiliges Buch“. Und ich hatte ständig Herzrasen (wegen meiner eigenen Angst). Aber dann vergingen keine 5 Seiten gefühlt ohne einen Angriff. Das war auf Dauer doch etwas anstrengend.

Da ich das Buch aber unbedingt beenden wollte, setzte ich mich vor ein paar Tagen ran und bin froh es getan zu haben. Nach ein paar weiteren Kapiteln konnte mich die Story wirklich wieder catchen. Von den weiteren Personen im Buch erfährt man ein wenig mehr und kann sich damit auch mehr in sie hineinversetzen. Auch wie sich die Story im Allgemeinen entwickelt finde ich sehr gut. Nur der Cliffhanger ist echt mehr als fies…

Fazit:Infilum Buch

Infilum hat zwar meine Urangst vor einer Zombieapokalypse befeuert, aber auf eine positive Weise. Man kann sich diese dystopische Welt wirklich sehr gut vorstellen. Auch wenn es im ersten Teil ein wenig an der Charaktersympathie meinerseits haperte, freue ich mich sehr auf den zweiten Band (auf den wir hoffentlich nicht so lange warten müssen) und finde, es ist ein wirklich gelungenes Debüt von Katrin R. Petzold.

 

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