Rezension: Allein durch die Sterne

Titel: Allein durch die Sterne
Autorin: Nika S. Daveron
Verlag: Piper Digital
Erschienen: 07/2021
*Rezensionsexemplar

Darum geht’s:

Was würdest du tun, wenn du der letzte Mensch der Welt wärst? Für alle, die eine Reise durch die Sterne machen wollen, um am Ende bei jemandem anzukommen, der es wert ist

„Meine Fotos wurden kurioser. Selfies im leeren Supermarkt. Ein „Hilfe“ aus Dosenravioli gebaut. Da war niemand. Niemand sah meine Bilder, egal wie viel Hashtags ich versuchte. Ich betitelte sie alle mit #iamunstoppable.“

Die freiheitsliebende Ariadne tut nur was sie will: Sie versucht sich an Dingen, die ihr Spaß machen und umgibt sich nur mit Leuten, die ihr Freude bereiten – sowie mit ihrer Katze namens Katze. Doch dann sind alle Menschen in ihrer Umgebung von einem Moment auf den anderen verschwunden. Ariadne ist der letzte Mensch auf Erden und völlig allein. Bis sie eines Tages eine Nachricht von Sanghyun erhält – dumm nur, dass er in Shanghai und auf der anderen Seite der Welt ist…“

 

Meine Meinung:

Das Szenario vom Buch hat mir wahnsinnig gut gefallen und es wurde auch sehr anschaulich beschrieben, sodass ich es mir total gut vorstellen konnte. Plötzlich sind alle Menschen auf der Erde verschwunden – was macht man da?

Ariadne hat mir als Hauptperson ebenfalls sehr gut gefallen. Sie hat ihre Ecken und Kanten aber ich konnte ihre Entscheidungen und all ihre Gedanken super nachvollziehen. Es war spannend, sie auf ihrer Reise zu begleiten.

Auch Sanghyun fand ich klasse. Auch wenn wir nicht ganz so viel über ihn erfahren wie über Ariadne, ist er mir schnell ans Herz gewachsen. Er war der perfekte Gegenpol zu Ariadne und hat die Dialoge zwischen den beiden teilweise sehr witzig gemacht.

Die Story empfand ich als sehr spannend und ich bin förmlich durch das Buch geflogen. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich es vermutlich in einer Sitzung lesen können…was bei mir eigentlich nie vorkommt. Für mich auf jeden Fall ein Pageturner. Gerade hin zum Ende wurde es richtig spannend und dann dachte ich schon, dass mich das Ende zerstören wird. Aber ich finde, die Story wurde sehr gut aufgelöst und dadurch passte alles zusammen.

Der Schreibstil ist leicht verständlich und angenehm. Ariadne flucht gerne auch mal, was sie sehr nahbar machte. Allgemein werden die üblichen Alltagsdinge eingebaut, die die Geschichte so real machten.

Eine klasse Sci-Fi Dystopie mit coolem Apokalypse Vibes.

 

 

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