Rezension: Die letzte Göttin

Titel: Die letzte Göttin
Autorin: Lora Beth Johnson
Verlag: penhaligon
Erschienen: 09/2021
*Rezensionsexemplar

 

Darum geht’s:

„Andra gehört zu den Auserwählten, die in einen künstlichen Schlaf versetzt wurden, um die Erde zu verlassen und einen neuen Planeten zu besiedeln. Doch statt der vereinbarten hundert Jahre erwacht sie ganze tausend Jahre später – und noch dazu an einem Ort, der nicht so ist wie erwartet: Andra findet sich in einer kargen Wüstenlandschaft wieder, umgeben von einem Volk, das sie als Göttin verehrt. Nur der junge Soldat Zhade hilft Andra dabei, sich in der für sie fremden Welt zurechtzufinden, in der Technik als Magie und deren Nutzer als übermenschliche Wesen angesehen werden. Auf der Suche nach den anderen Schläfern kommen sich die beiden näher. Doch was Andra nicht weiß: Zhade hilft ihr nicht nur aus Nächstenliebe, sondern verfolgt eine ganz eigene Mission …“ (RandomHouse)

 

Meine Meinung:

Eine Neuerzählung von Dornröschen in einer Sci-Fi Welt? Na da bin ich doch dabei. Und das Buch begann auch richtig gut und spannend. Zu Beginn hatte die Geschichte viel Ähnlichkeit mit der Serie The 100, speziell mit der sechsten Staffel, das mochte ich sehr.

Andra erwacht nach ihrem Cryoschlaf in einer fremden Welt, samt fremder Sprache und fremden Gepflogenheiten. Die Einführung in die neue Umgebung von Andra fand ich recht spannend, vor allem auch immer wieder zu erfahren, wie die Dinge in ihrem früheren Leben eigentlich hießen.

Wo mich das Buch dann jedoch leider verloren hat, war die Fantasy-typischen Elemente mit einem „Königshof“ und dessen Regeln etc. Das passte für mich nicht mit dem restlichen Setting zusammen, auch wenn es vielleicht angelehnt an die ursprüngliche Dornröschen Story ist. Hier haben wir einfach den typischen, kindischen Herrscher, der von jemand anderem (in diesem Fall die Mutter) gesteuert wird. Ab hier verlor es für mich daher leider an Reiz.

Und der Reiz kam auch nicht wieder. Ein Großteil der Geschichte dreht sich dann nur noch um den Hof etc.

Der Schreibstil hat mir zu Beginn noch sehr gefallen. Die neuen Begriffe und Worte waren am Anfang noch ganz cool, machten es aber mit der Zeit doch eher anstrengend in einen Lesefluss zu kommen.

Oft gestört, hat mich leider auch, die Art wie Andra ihre Schlüsse zieht. Mit wenigsten Hinweisen kommt sie häufig auf Schlüsse und Gedanken, die ich nicht wirklich nachvollziehen konnte und daher etwas zu konstruiert empfand.

Insgesamt mal wirklich ein neue interessante Weise Dornröschen zu erzählen, leider traf es aber nicht ganz meinen Geschmack.

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