Rezension: Doktor Maxwells paradoxer Zeitunfall

Titel: Doktor Maxwells paradoxer Zeitunfall (Die Chroniken von St. Mary’s (6))
Autorin: Jodi Taylor
Verlag: blanvalet
Erschienen:
*Rezensionsexemplar

 

Achtung, es handelt sich hier um den sechsten Band einer Reihe. Daher sind Spoiler enthalten. Für die Rezensionen zu den anderen Bänden schaut gerne hier.

 

Darum geht’s:

»Frisch verheiratet kehrt Max in den Dienst der zeitreisenden Historikerinnen und Historiker zurück. Ihr Jobprofil hat sich sogar ein wenig erweitert: Sie soll ab jetzt die neuen Rekruten ausbilden. Das wird Max selbstverständlich besser machen als ihre Vorgänger. Darum hat sie auch einen ausgeklügelten Trainingsplan, bei dem nichts schief gehen kann – außer es geht etwas schief! Und so treffen ihre Rekruten viel zu früh auf ein Baby-Mammut und auf sie Jagd machende Steinzeitmenschen, auf Johanna von Orléans und auf lästige Zeitpolizisten, die sich wie immer viel zu wichtig nehmen. Also eigentlich ist alles wie immer, wäre da nicht ein mieser, fieser, verkommener und vor allem unglaublich enttäuschender Verräter …« (blanvalet)

 

Meine Meinung:

Nachdem der letzte und fünfte Band der Chroniken von St. Mary’s schon wieder ein Weilchen her war, musste ich mich in diesem Band erstmal etwas orientieren. Der grandiose Schreibstil von Jodi Taylor hat es mir jedoch wieder sehr einfach gemacht in die Welt von Max und ihren Katastrophen zu finden.

Nach den durchaus krassen Ereignissen im letzten Band geht es im sechsten Teil doch vergleichsweise ruhiger zu. Was nicht bedeutet, dass es keine lebensbedrohlichen Unfälle und annähernde Auslöschung der Geschichte gibt. Wir reden hier schließlich von Maxwell und ihrer Truppe.

Nun aber bekommt Maxwell ihre wohl schwerste Aufgabe in ihrer Zeit im St. Mary’s: Sie ist jetzt Ausbilderin für neue Historiker:innen. Das versprach schon von Anfang an heiter zu werden. Maxwell ist ein so sturer, unverbesserlicher, genialer Charakter, das konnte nur witzig werden. Der Humor ist auch in diesem Band nicht zu überbieten und ich musste sehr oft laut lachen – was wirklich nicht oft vorkommt.

Das Chaos ist wie immer vorprogrammiert. Im sechsten Teil wird Verräter und eine neue Entwicklung in der Haupthandlung, die sich über alle Bände zieht, angedeutet. Sie steht jedoch nicht so sehr im Fokus wie in den Vorgängern, was ich zwar schade finde, mich aber gleichzeitig super neugierig auf den nächsten Band macht.

Und die Enthüllung am Ende, die ich mir schon fast denken konnte, verspricht genial lustig zu werden. Ich kann den siebten Band jetzt schon kaum mehr abwarten.

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