Rezension: Ein Sommerhaus auf Santorin

Titel: Ein Sommerhaus auf Santorin
Autorin: Samantha Parks
Verlag: HarperCollins
Erschienen: 03/2022
*Rezensionsexemplar

Darum geht’s:

»Auf der kleinen griechischen Insel Santorin, wo das türkisfarbene Wasser der Ägäis in sanften Wellen an den Sandstrand schwappt, hat Anna von ihrem Vater ein Sommerhaus geerbt, das leider alles andere als einladend ist. Während der Renovierungsarbeiten beginnt sie, auch ihr Leben neu zu ordnen. Und ohne es zu wollen, verliebt Anna sich in dieses kleine Stück vom Paradies und in den wundervollen Nikos, der immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist …« (HarperCollins)

 

Meine Meinung:

So langsam wird es auch in Deutschland wärmer, also habe ich auch vermehrt Lust auf richtig schöne Sommerromane. »Ein Sommerhaus auf Santorin« musste da natürlich einziehen. Das Cover verspricht eine tolle, griechische Atmosphäre zum Wegträumen.

Ganz so schön, wie ich es mir erhofft hatte, wurde es jedoch nicht. Von Beginn an, hatte ich etwas Schwierigkeiten mich in Anna, unsere Protagonistin, einzufühlen. Sie wirkte am Anfang doch eher kühl und das machte es mir nicht leicht, mit ihr mitzufühlen.

Dann taucht da plötzlich Nikos auf und er hätte so viel Potenzial für einen tollen Gegenspieler zu Anna abgegeben. Nachdem er bei der ersten Begegnung typisch Romance erstmal sehr unfreundlich zu Anna ist, ist er ohne ersichtlichen Grund so hilfsbereit und nett, dass es nicht mehr ganz glaubhaft war.

Gleichzeitig hatte ich während des gesamten Buches nicht das Gefühl, dass Annas Gefühle in irgendeiner Art und Weise von jemandem respektiert wurden, obwohl sie für das meiste daran nicht einmal selbst die Schuld trägt. Das empfand ich nicht nur als ungerecht, sondern auch ätzend und von einigen Charakteren sehr bevormundend. Mochte ich nicht.

Nikos bleibt durch die Bank weg komplett blass und einseitig. Außer sein Interesse an Anna und eben der Fakt, dass er ihr mit dem Haus hilft, macht diesen Charakter scheinbar nichts aus. Keine Hobbies, ich habe keine Ahnung wovon er träumt, nichts.

Auch zwischen den beiden Charakteren sprühen angeblich die Funken, aber bei mir kam davon leider absolut nichts an.

Genauso enttäuschend empfand ich die fehlende, griechische Atmosphäre. Erst auf der Hälfte des Buches bekommt man überhaupt etwas von der Insel mit. Dafür könnte ich Annas kleines Sommerhaus wahrscheinlich aus dem Gedächtnis zeichnen. Sehr schade.

Insgesamt hatte ich mir deutlich mehr erhofft. Mehr als ein Buch für zwischendurch ist »Das Sommerhaus auf Santorin« leider nicht für mich geworden.

 

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