Rezension: Love

Titel: Love – Fünf Geschichten über die Liebe
AutorInnen: Ruth Rahlff, Anne Hoffmann, Andreas Thamm, Mario Fesler, Antje Leser
Verlag: Magellan
Erschienen: 07/2021
*Rezensionsexemplar

 

Darum geht’s:

„Jede Liebesgeschichte ist anders, und doch haben sie alle eines gemeinsam: ganz große Gefühle. Egal ob es darum geht, den Schwarm auf einer Party endlich nach einem Date zu fragen, mit einer verflossenen Liebe fertig zu werden oder unfreiwillig als Theaterschauspieler durchzustarten, nur um ein Mädchen für sich zu gewinnen. Manchmal gibt es auch ein Davor und ein Danach und manchmal braucht es die Vogelperspektive, um die richtige Richtung zu finden. Die Geschichten in diesem Buch erzählen von der Liebe, ihren atemberaubenden, schönen Momenten, aber auch von den traurigen Augenblicken.

Relevante Themen wie Diversität, Coming-of-Age und erste Liebe, vereint in einem Buch.“ (Magellan)

 

Meine Meinung:

In Love erwarten euch fünf Kurzgeschichten von fünf AutorInnen rund um das Thema Liebe und schon auf den ersten Blick handelt es sich dabei um keine klassischen Liebesgeschichten. Dafür sind sie teils mysteriös, mal magisch, mal queer, mal traurig und dann wieder hoffnungsbringend. Sogar Corona ist kurz ein Thema, was mich total überrascht hat, ich im Endeffekt aber klasse fand.

In den Geschichten geht es um die erste Liebe, eine verlorene Liebe und mehr. Dabei gibt es nicht immer ein Happy End, aber das macht die Geschichten umso realer und authentischer.

Der Schreibstil ist durch die verschiedenen AutorInnen immer etwas anders, dabei aber auch durchweg recht leicht gehalten und dadurch besonders für heranwachsende Jugendliche sehr gut geeignet.

Auch wenn ich selbst schon länger aus der Phase der ersten Liebe und Co. raus bin, konnte ich mich mit den verschiedenen Charakteren doch immer wieder gut identifizieren und ich denke, dass das gerade im Bezug auf die Geschichten rund ums Erwachsenwerden ein wichtiger Punkt ist.

Jede Geschichte ist auf ihre eigene Art und Weise einzigartig, dadurch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Manche Geschichten fand ich nicht so toll wie andere, aber das macht trotzdem den Reiz bei einer Anthologie aus. Mein Favorit war tatsächlich die letzte Geschichte, die hat mich besonders berührt und dem ganzen Buch einen krönenden Abschluss gegeben. Hier könnte ich mir auch vorstellen, dass diese allein ein Buch füllen könnte. Ich würde es auf jeden Fall lesen wollen.

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