Rezension: Miss Hollywood

Titel: Miss Hollywood – Mary Pickford und das Jahr der Liebe
Autorin: Emily Walton
Verlag: Heyne
Erschienen: 05/2021
*Rezensionsexemplar

 

Darum geht’s:

„Die berühmteste Stummfilmschauspielerin Hollywoods – und die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten

1916: Es ist die Geburtsstunde Hollywoods, die große Ära des Stummfilms und ihr Star heißt Mary Pickford. Seit ihrer Kindheit steht Mary im Scheinwerferlicht. Neben Charlie Chaplin ist sie das bekannteste Gesicht Amerikas. Alle lieben ihre goldenen Locken. Als sie den gefeierten Schauspieler Douglas Fairbanks kennenlernt, ist es der Beginn einer leidenschaftlichen Liebe. Aber von dieser Liebe darf niemand etwas erfahren. Zwischen dem Glamour New Yorks und den Verheißungen Hollywoods beginnt Mary Pickfords sagenhafter Aufstieg von der umjubelten Schauspielikone zur ersten Filmproduzentin. Doch die vielleicht bewegendste Geschichte schreibt ihr Leben selbst.“

Meine Meinung:

Zuallererst muss ich erwähnen, wie sehr ich dieses Cover mag. Man weiß direkt woran man ist und ich finde, dass es den Glamour Hollywoods auf wunderschöne Art widerspiegelt.

Bisher habe ich nicht viele historisch angehauchte Bücher gelesen, aber dieses hat mir sehr gut gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei Douglas‘ und Mary’s Geschichte so mit fiebere. Man hofft, man bangt mit den beiden.

Von Beginn an konnte ich mir das New York und auch das Hollywood von 1910/20 super vorstellen. Die bildliche Sprache erfasst die Atmosphäre der damaligen Zeit meiner Ansicht nach sehr gut und man wird dadurch förmlich in die Geschichte gezogen. Beim Aufschlagen der Seite hat es sich jedes Mal ein bisschen wie eine Zeitreise angefühlt.

Ich empfand sowohl Mary als auch Doug als toll ausgearbeitete Charaktere und da es sich um reale Personen und teils Ereignisse handelt, die nachweislich auch so passiert sind, auch als passend dargestellt. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass Mary und Doug exakt solche Gedanken gehabt hatten. Beide Schauspieler kannte ich vorher nicht, anders als natürlich Charlie Chaplin, dessen Darstellung und Nebenrolle ich hier ebenfalls sehr gelungen finde. Allgemein bin ich jetzt wieder sehr neugierig mehr über die Anfänge der Filmindustrie zu lesen.

Die ganze Geschichte empfand ich als authentisch, realistisch und wundervoll erzählt. Es hat mich so angefixt, dass ich definitiv mehr solcher historisch, zeitgenössischen Romane lesen möchte. Ein wirklich gelungenes Buch über Mary Pickford auf dem Weg zur wahren Liebe und ihrer beruflichen Bestimmung.

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