Rezension: Die Hexen von Woodville

Titel: Die Hexen von Woodville – Rabenzauber (#1)
Autor: Mark Stay
Verlag: Heyne
Erschienen: 04/2022
*Rezensionsexemplar

 

Darum geht’s:

»Faye Bright hatte schon immer das Gefühl anders zu sein, als die anderen Mädchen in Woodville. Als sie das Tagebuch ihrer verstorbenen Mutter entdeckt, erfährt sie auch endlich warum: Fayes Mum war eine Hexe und hat ihre magischen Fähigkeiten an ihre Tochter vererbt. Jetzt muss Faye nur noch lernen, diese auch einzusetzen, und das ein bisschen plötzlich, denn als eine Armee von verzauberten und äußerst angriffslustigen Vogelscheuchen auf Woodville zumarschiert, ist in dem beschaulichen kleinen Dorf im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los…« (RandomHouse)

 

Meine Meinung:

An diesem Buch hat mich zunächst tatsächlich das Cover angesprochen. Es verspricht Mystik und jede Menge Magie.

»Die Hexen von Woodville« ist der Auftakt einer neuen magischen Trilogie von Mark Stay. Die junge Faye hilft ihrem Vater im familieneigenen Pub und erfährt durch ein Buch, dass sie die Tochter einer Hexe ist. Die Geschichte spielt während des Zweiten Weltkriegs in einem kleinen Dorf im Südosten Englands. Buch Die Hexen von Woodville auf Tisch

Das Buch versprüht dank der Vogelscheuchen jede Menge Halloween Vibes, teilweise kann es schon etwas gruselig werden. Das Buch würde meiner Meinung nach sehr gut in den Herbst passen. Ich konnte mich jedoch auch jetzt sehr leicht in die Atmosphäre einfühlen. Mark Stay schafft ein schön creepy Ambiente, das sehr gut zur Story passt.

Mit unserer Protagonistin Faye und auch dem Nebencharakter Berty hatte ich leider ab und zu Schwierigkeiten, da sich für mich kein klares Bild des Alters der beiden ergab. Beide werden immer nur als Mädchen und Junge bezeichnet und verhalten sich teilweise sehr unreif. Gleichzeitig sollen sie aber bereits längst aus der Schule raus sein. Deshalb habe ich mich immer wieder gefragt, wie alt die beiden sind, anstatt mich vollends auf die Geschichte einlassen zu können.

Ein klassisches Urban Fantasy Buch mit viel Action ist »Die Hexen von Woodville« nicht. Erst im Finale, passiert einiges. Bis dato, tröpfelt die Story eher so vor sich hin, sodass mir zwischendurch mitunter etwas langweilig wurde.

Zu Beginn des Buches hatte ich das Gefühl, dass die Story skurril und witzig werden könnte, ähnlich wie »Die magischen Buchhändler von London« (welches ich super fand). So richtig kam das aber dann doch nicht rüber. Gefühlt wurde hier etwas Potenzial verschenkt.

Für mich war »Die Hexen von Woodville« eine ganz nette Geschichte, aber leider nichts besonderes. Band zwei und drei werde ich vermutlich nicht lesen.

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