Rezension: Fehu

Titel: Fehu – Das Flüstern der Raben #2
Autorin: Malene Sølvsten
Verlag: Arctis
Erschienen: 02/2022
*Rezensionsexemplar

 

Darum geht’s:

! Achtung, es handelt sich um den zweiten Teil einer Trilogie. Lies hier gerne meine Meinung zum ersten Band.

„Anne erreicht Hrafnheim, eine ihr unbekannte Parallelwelt voller Götter, Halbgötter und Wesen. Dort wird sie von Soldaten der Herrscherin Ragnara aufgegriffen, doch ein abtrünniger Offizier der Armee, Rorik, befreit Anne. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, ihre von Ragnara gefangene Zwillingsschwester Serén zu befreien. Der Weg in die Hauptstadt Sént ist voller tödlicher Gefahren, und die Vision ihrer eigenen Ermordung plagt Anne unaufhörlich. Sie beginnt immer mehr zu begreifen, dass Ragnarök, der Untergang der Welt, unmittelbar mit ihrem eigenen Schicksal verknüpft ist …“ (Arctis)

 

Meine Meinung:

Die nächsten 700 Seiten geballte Spannung und Abenteuer stehen an. Und was habe ich mich darauf gefreut. Band eins der Das Flüstern der Raben Reihe – Ansuz war ein Jahreshighlight 2021 und umso neugieriger war ich, ob es mir mit dem zweiten Band genauso gehen würde. Der erste Band endete mit einem aufregenden Cliffhanger, der deutlich machte, dass es für Anne nun nach Hrafnheim gehen würde. Nun findet also ein deutlicher Wechsel von der Urban Fantasy Geschichte im ersten hin zur High Fantasy Story im zweiten Band statt.

Von der ersten Seite an, war ich wieder voll drin in dem besonderen Stil, den die Autorin hier hat. Wie auch schon im ersten Band, geht es Knall auf Fall mit den Geschehnissen und mit so gut wie keiner Wendung habe ich gerechnet. Von einigen war ich sogar ziemlich geplättet.

Anders als im ersten Teil, waren manche der überraschenden Wendungen jedoch für mich nicht immer positiv. So einige Entwicklungen fand ich unschön und machten mir sogar die Protagonistin Anne (vor allem im letzten Viertel) doch eher unsympathisch – Stichwort Männer. Anne’s Entscheidungen konnte ich hier sehr oft nicht nachempfinden und die Ereignisse wirkten dadurch ab und zu etwas abgedroschen. Das ist aber tatsächlich das Einzige, was mich gestört hat.

Besonders toll gelungen fand ich hier wirklich den Weltenbau. Ich bin nicht der größte High Fantasy Fan, weil ich die Beschreibungen oft zu lang und umständlich finde, um mir die erdachten Welten gut vorstellen zu können. In Fehu war das jedoch nicht so. Hrafnheim nahm bereits von den ersten Seiten an Gestalt in meinem Kopf an und ich finde die Welt, ihre verschiedenen Charaktere und Wesen sehr faszinierend.

Insgesamt war Fehu leider etwas schwächer als Ansuz. Ich bin nicht jedes Mal voller Vorfreude an die Leseabschnitte in dem Buddyread mit @j.r.books rangegangen. Es war aber definitiv ein tolles Fantasybuch und ich habe mich gefreut, auf die meisten meiner liebsten Charaktere aus Band eins zutreffen. Auf Band drei bin ich nun extrem gespannt. Das Ende von Fehu hat mich auf jeden Fall wieder sehr heiß auf das Finale gemacht.

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